„Wanterfestival“ mit synthetischer Eisbahn in Remich

Premiere in Luxemburg!

Einzigartige Eisbahn in Remich. Aufgrund der aktuellen Energiekrise hat der Schöffenrat der Stadt Remich entschieden eine Alternative zur traditionellen Eisbahn zu suchen und dieses Jahr auf eine synthetische Eisbahn umzusteigen.

Vom 25. November 2022 bis zum 08. Januar 2023 können Sie in Remich auf einer synthetischen Eisbahn Schlittschuhlaufen – dies ganz ohne Wasser- und Energieverbrauch und dadurch auch ohne den Ausstoß von CO2-Emissionen.

Schlittschuhlaufen auf einer synthetischen Eisbahn funktioniert wie auf einer herkömmlichen Eisbahn mit normalen Schlittschuhen ohne „Toepick“ (Zacken), die vorher geschliffen werden müssen. Schlittschuhe können entweder vor Ort ausgeliehen werden oder Sie können Ihre eigenen Schlittschuhe von zu Hause mitbringen.

„WANTERFESTIVAL“ an den Adventswochenenden mit unter anderem folgenden Highlights:

  • Handwerks-Weihnachtsmarkt (26. & 27.11)
  • Winter Street Food Festival (03. & 04.12)
  • Der Weihnachstmann kommt mit dem Schiff (04.12)
  • Christmas Shopping (10. & 11.12)
  • Lattl (Eisstock) Turnier (11.12)

Alle Infos im Flyer!

Blüten für Hummeln und Schmetterlinge

In den letzten 25 Jahren ist die Anzahl an Bestäubern über 75% zurückgegangen, was vor allem an der Intensivierung der Landwirtschaft und der Nutzung von Pestiziden liegt. Der zunehmende Flächenverbrauch, welcher in Luxemburg bei einem Hektar pro Tag (!) liegt, trägt dazu bei, dass die Insekten weniger Lebensraum und Nahrung finden. Da die Insekten für die Bestäubung von über 85% von unserem Obst und Gemüse zuständig sind, ist es für uns Menschen umso wichtiger, die Bestäuber in ihrer Artenvielfalt und ihrer Anzahl zu erhalten. Neben dem Nutzen für den Menschen sind Insekten aber auch Teil unseres Ökosystems, welches durch das zunehmende Artensterben geschwächt wird und sich so weniger gut selbst regulieren kann. Dies führt dazu, dass das natürliche Gleichgewicht unserer Natur gestört ist und die Natur sich nicht mehr so gut an Störungen wie den Klimawandel anpassen kann.

Um dem entgegenzuwirken und wieder mehr Natur in unsere Dörfer zu bringen, arbeitet unser Gärtnerteam zusammen mit der Biologischen Station SIAS an der ökologischen Aufwertung der Grünanlagen. In diesem Sinn wurde im Oktober ein größeres Projekt im Park Brill umgesetzt. Hier wurde ein Staudenbeet im Sinne der innerörtlichen Artenvielfalt angelegt, wobei neben der Erhöhung der Biodiversität auch auf die Ästhetik geachtet wurde.

Stauden sind Pflanzen, die im Frühjahr ausschießen, sich bei Frost wieder zurückziehen und kommen jedes Jahr wieder. Bei Wildstauden handelt es sich um natürlich vorkommende Arten, die nicht durch die Zucht verändert wurden. Legt man sein Beet hauptsächlich mit Wildstauden an und achtet zusätzlich darauf einheimische Arten mit unterzumischen, dann bietet man Schmetterlingen, Wildbienen und Hummeln einen reichen Mittagstisch. Die Insekten haben sich nämlich über die Jahrzehnte an die heimische Flora angepasst und vor allem seltenere Arten (die oft auf bestimmte Pflanzen spezialisiert sind) sind auf heimische Blumenarten angewiesen. Wenn man die vertrockneten Stauden über den Winter stehen lässt und sie erst im Frühling zurückschneidet, bieten die Stauden außerdem Samen und Früchte für die Gartenvögel, die bei uns überwintern. 

Bei der Auswahl der Stauden wurde darauf geachtet, dass die einzelnen Sorten von der Wuchshöhe und dem Blühzeitpunkt aneinander angepasst sind und somit viele Monate blühen. Außerdem kommen sie mit wenig Wasser und hohen Temperaturen zurecht und sind damit optimal an den Klimawandel angepasst. Die Stauden werden in Kalkschotter gepflanzt, da dieser gemischt mit Kompost eine ideale Bodenstruktur und Nährstoffzusammensetzung für die verschiedenen Arten hat und zudem pflegeleicht ist. In den ersten Monaten nach der Pflanzung sind die Pflanzen noch nicht sehr imposant. Über die nächsten Jahre werden die Stauden sich im Beet ausbreiten und die ganze Saison über ein prachtvolles Farbenbild zeigen, welches nicht nur für die Insekten und Vögel eine Bereicherung darstellt.

Wollen Sie ein Staudenbeet in Ihrem Garten anlegen? Unter https://www.sias.lu/de/naturschutz/biologische-station/mein-beitrag-fur-eine-vielfaltige-umwelt/staudenbeete finden Sie nützliche Informationen, Artenlisten und Pflanzanleitungen.

Kontakt:

Öffentliche Mitteilung | Schutzgebiet „Scheierbierg / Maachergrouf“

Entwurf einer großherzoglichen Verordnung, mit der das Gebiet „Scheierbierg / Maachergrouf“ in den Gemeinden Bous, Mondorf-les-Bains, Remich und Schengen befindet, zum nationalen Schutzgebiet in Form eines Naturschutzgebiets und eines ökologischen Korridors erklärt wird.

Gemäß Artikel 40 des geänderten Gesetzes vom 18. Juli 2018 über den Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen, ist die Akte zum Entwurf einer großherzoglichen Verordnung, mit der das Gebiet „Scheierbierg / Maachergrouf“ in den Gemeinden Bous, Mondorf-les-Bains, Remich und Schengen zum Schutzgebiet von nationalem Interesse in Form eines Naturschutzgebietes und eines ökologischen Korridors erklärt wird, für dreißig (30) Tage, d.h. vom 1. bis 30. November 2022, im Gemeindehaus der Stadt Remich hinterlegt und kann dort von der Öffentlichkeit eingesehen werden.

Innerhalb dieser Frist von dreißig (30) Tagen kann jede interessierte Person ihre Bemerkungen zu dem Entwurf schriftlich an den Schöffenrat richten, die dann dem Gemeinderat zur Stellungnahme vorlegt wird.

18.10.2022 | Informationsveranstaltung „Solarenergie am Buschland“

Wann: am Dienstag, dem 18. Oktober 2022 um 19:00 Uhr im CEFOS (12, rue du Château)

Das Potential der Dächer in der Cité Buschland ausschöpfen!

Sie wohnen in der Cité Buschland und haben noch keine Solaranlage auf Ihrem Dach? Dann kommen sie zur Informationsversammlung und wir zeigen ihnen wie sie aktiv Klimaschutz betreiben, die lokale Wirtschaft unterstützen und dazu noch Geld verdienen können.

Programm:

  • 19:00 | Begrüßung durch den Bürgermeister, Jacques Sitz
  • Vortrag Klima-Agence
  • Vortrag Klimateam
  • Q & A
  • Umtrunk

Eine Simultanübersetzung auf französisch und englisch wird angeboten.

Aus organisatorischen Gründen, melden sie sich bitte bis spätestens den 14. Oktober 2022 an: mato@remich.lu / T. (+352) 23 69 2-1.

Wir freuen uns sie an diesem Abend willkommen zu heißen.

Im Schwimmbad in Remich wird hauptsächlich mit erneuerbaren Energien geheizt

Den Energieverbrauch senken und Energiesparen dominieren derzeit weltweit die Schlagzeilen. Aufgrund dessen teilt die Stadt Remich mit, dass das städtische Freibad hauptsächlich mit Solarenergie geheizt wird.

Die Produktion von Warmwasser wird von 3 verschiedenen Solaranlagen betrieben:

  • Anlage 1: Solar-Absorber-Matten für die Beckenwassererwärmung, Gesamtfläche ca. 735 m²
  • Anlage 2: Brauchwassererwärmung mit Vakuum-Röhrenkollektoren von ca. 87 m²
  • Anlage 3: Für die Stromerzeugung ist eine Photovoltaikanlage von 5,5 kWp geschaltet

Für den Gesamtprozess der Wärmerzeugung gibt es drei Wärmeproduzenten, die alle einen Pufferspeicher mit einer Kapazität von 7.500 Liter speisen. Vorrangig ist dabei die Vakuum-Solaranlage, gefolgt von einem Pelletkessel und einem Gas-Brennwert-Kessel.

Die von der Vakuum-Solaranlage in das System eingespeiste Energie beträgt pro Jahr ca. 33.000 kWh und für die Beckenwassererwärmung werden ca. 85.000 kWh über die Flächensolarabsorbermatten erzeugt. Dies entspricht einem Äquivalent von ca. 4.070 m³ Erdgas und einer Einsparung von ca. 8.612,3 kg CO².

Der Gasverbrauch für das Schwimmbad zur Unterstützung der Becken Temperatur liegt bei ca. 5.800 m³ seit der Saisoneröffnung bis zum heutigen Tag. Dies bedeutet, dass aufgrund der momentan hohen Außentemperaturen keine hohen Energiekosten anfallen, da hauptsächlich Solarenergie eingespeist und Wasser aus dem Tiefenbrunnen eingeleitet wird.

Daraus ergibt sich, dass wenn die Wetterlage sich nicht drastisch verändert, das Freibad wie geplant geöffnet bleiben kann.

Klimabonus | Regionale Konferenzen

Sie möchten Ihr Haus renovieren, planen einen Neubau, wollen Ihren alten Ölkessel entsorgen und stattdessen auf ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien umsteigen oder Ihren eigenen Strom erzeugen?

Planen Sie den Kauf eines Elektrofahrzeugs oder die Installation einer Ladestation an Ihrem Haus?

Lernen Sie das neue staatliche Förderprogramm für nachhaltiges Wohnen und Mobilität kennen und stellen Sie alle Ihre Fragen bei einer Konferenz in Ihrer Region:

16.05 um 19.00 Uhr – EIl, Centre culturel Camille Ney
30.05 um 19.00 Uhr – Berdorf, Centre culturel „A Schmadds“
13.06 um 19.00 Uhr – Schifflingen, Hall Polyvant
20.06 um 19.00 Uhr – Schüttringen, Sporthalle 2 – Campus an der Dällt
04.07 um 19.00 Uhr – Park Hosingen, Centre culturel
11.07 um 19.00 Uhr – Steinsel, Centre de Loisirs „Norbert Melcher“

In Anwesenheit der Ministerin für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung, des Ministers für Energie und Raumentwicklung sowie der Experten der Klima-Agentur.

Die Konferenz ist auf luxemburgisch mit französischer und englischer Übersetzung vor Ort.