Energieberatung | Klima Agence

Gut informiert über die Energiewende und Klimaschutz

Die energetische Grundberatung ist neutral und kostenlos. Sie ermöglicht Ihnen, die notwendigen Schritte anzugehen, um Ihr Projekt für nachhaltiges Wohnen oder Mobilität zu verwirklichen, Ihren alten Heizkessel durch eine umweltfreundlichere Lösung zu ersetzen oder sauberen Strom mit Hilfe der Sonne zu erzeugen.

Es handelt sich um eine Partnerschaft zwischen Ihrer Gemeinde und Klima-Agence, Ihrem Partner für Energie und Klima.

Ziel der Beratung ist es, Sie zu folgenden Themen zu informieren, zu beraten und zu sensibilisieren:

  • Energiesparen im Alltag;
  • nachhaltige und energetische Renovierung;
  • nachhaltiges Bauen;
  • Heizlösungen für Ihr Zuhause;
  • erneuerbare Energien;
  • Stromerzeugung und Eigenverbrauch;
  • elektrische Mobilität;
  • den Energiepass;
  • die verschiedenen Fördermöglichkeiten.

Ihr personalisierter Energiecheck nach Terminvereinbarung

Die persönliche Energiegrundberatung wird entweder bei Ihnen zu Hause (ausschließlich bei Renovierungsprojekten) oder per Videokonferenz oder Telefon durchgeführt. Sie kann auf Luxemburgisch, Deutsch, Französisch oder Englisch abgehalten werden. Die gesamten Kosten werden von Klima-Agence und Ihrer Gemeinde übernommen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

Weitere Artikel:

Energiekooperativ Kanton Remich

Energiekooperative Kanton Remich

Die Energiekooperative Kanton Remich ist ein Team von engagierten Personen aus den Gemeinden Bous, Dalheim, Lenningen, Mondorf-les-bains, Remich, Schengen, Stadtbredimus und Waldbredimus.

Mission

Errichtung und Betrieb von Photovoltaikanlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude und Erzeugung von erneuerbarem Strom.

Teilnahme

Alle Einwohner des Kantons Remich können sich durch einen finanziellen Beitrag an den gemeinsamen Projekten beteiligen.
→ Die Mindestbeteiligung beträgt 100 €.
→ Jedes Mitglied der Genossenschaft hat ein Stimmrecht.

Weitere Informationen: www.ekr.lu

 

NEWSLETTER 2024-04

Liebe Genossenschafter/-innen, liebe Freunde der Sonne,

Nach unserer Info-Versammlung in Lenningen, sind wir froh ein paar neue Kooperateure in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Bevor wir das Projekt in Canach realisieren, ziehen wir die PV-Anlagen auf der Mondorfer Schule vor, da das Dach im Sommer erneuert wird. Wir haben interessante Angebote bekommen, so dass dieses, ein für uns großes Projekt, im Sommer 2024, realisiert werden kann.

Deswegen machen wir an dieser Stelle erneut einen Aufruf für Ihre finanzielle Beteiligung: die Anlage kostet +/- 86.600 € Inkl.Mwst. und aktuell haben wir noch nicht ausreichend Geld um das Projekt zu realisieren.

Um uns zu unterstützen, dürfen Sie auch gerne Werbung in ihrem Bekanntenkreis machen.

Die Gemeinde Mondorf steht auch bei diesem Projekt zu 100% hinter der EKR, das heißt, dass zu keinem Zeitpunkt ein Risiko besteht dass ihr Invest verloren wäre.

Bereits jetzt bedanken wir uns bei allen Personen, die es der Kooperative ermöglichen eine weitere Anlage ans Netz schließen zu können.

Desweiteren machen wir über diesen Weg einen Aufruf: wir suchen 2 Kassenkontrolleure um so auch noch mehr Transparenz in unsere Arbeit zu bringen >  Kandidatur per Email an : info@ekr.lu

Grünflächen

Unsere Mitarbeiter der Grünflächeninstandhaltung setzen, in Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung, seit einigen Jahren einen naturnahen Unterhalt von Grünflächen um.

Nach diesem Ideal werden Beete zu Wiesenflächen umgewandelt, Wiesen dürfen länger wachsen und Gehölze sich natürlich entwickeln. Ausserdem wird ganz bewusst auf den Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln verzichtet und so der Eintrag von Schadstoffen ins Grundwasser vermieden.

Ziel ist die Entwicklung naturnaher, artenreicher Grünflächen, die dem ursprünglichen Ortsbild und der Region entsprechen.

Neben den Pflanzen profitieren von dem Konzept auch viele Tiere, wie Bienen und Schmetterlinge, für die neue Lebensräume und Nahrungsplätze entstehen. Für den Menschen wird die Natur wieder erlebbar. Der naturnahe Unterhalt ist ein Beitrag zur Gesundheit und zur optischen Aufwertung der Flächen und führt somit zu einer steigenden Lebensqualität im Ort.

Klima-Bündis Luxemburg

Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit über 1.700 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren.

Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Das Netzwerk fördert die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern, führt Kampagnen zur Bewusstseinsbildung durch und entwickelt Instrumente für die Klimaschutzplanung. Es bietet den Mitgliedern zahlreiche Möglichkeiten zur Partizipation sowie zum Austausch untereinander und vertritt ihre Interessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

In Luxemburg gründeten 1995 einige Gemeinden zusammen mit den Nichtregierungs-Organisationen „Action Solidarité Tiers Monde “ und „Mouvement Ecologique“ das Klima-Bündnis Lëtzebuerg.

Momentan sind 37 Luxemburger Kommunen (Stand 2017) hierin Mitglied. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, werden u.a. untereinander Erfahrungen ausgetauscht, Vorschläge für Initiativen unterbreitet, gemeinsame Aktionen durchgeführt, Sensibilisierungskampagnen in Schulen und Jugendhäusern angeboten …. Ausserdem fungiert das Klima-Bündnis auch als Sprachrohr der Gemeinden  in Sachen Klima-, Entwicklungs- und Energiepolitik gegenüber der nationalen und europäischen Ebene. Auch wenn jede Gemeinde autonom handelt, profitiert sie doch von den Erfahrungen und Initiativen der anderen Mitglieder in Luxemburg und Europa sowie der Partnerorganisationen ASTM und Mouvement Ecologique.

Die Arbeit des Klima-Bündnis Lëtzebuerg wird durch die luxemburgischen Ministerien zuständig für Kooperation/Entwicklungshilfe und Nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Quelle: Klimabündnis Luxemburg

Im Jahr 2013 ist Remich dem Klima-Bündnis Luxemburg beigetreten.

Klimapakt

 

 

 

 

Um den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren, will der Staat verstärkt mit den Gemeinden Luxemburgs zusammenarbeiten. Im Juli 2012 wurde ein Gesetz gestimmt, welches ein Abkommen (Klimapakt) zwischen dem Staat und den Gemeinden ermöglicht.

Ziel dieses Klimapaktes ist es die Treibhausemissionen, sowie den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu senken. Der Klimapakt trat am 01. Januar 2013 in Kraft.

Der Gemeinderat Remich hat am 27. Dezember 2012 einstimmig den Beitritt zum Klimapakt beschlossen.

Die Unterzeichnung des Klimapaktes bringt Verpflichtungen für beide Parteien mit sich:

  • Die Gemeinde Remich verpflichtet sich zur Umsetzung des European Energy Award (eea) und die Schaffung einer Energiebuchhaltung für die gemeindeeigenen Gebäude und technische Ausrüstung.
  • Der Staat garantiert finanzielle und technische Unterstützung.

Der eea-Maßnahmenkatalog

Durch den Beitritt verpflichtet sich die Gemeinde Remich eine nachhaltige Politik in den Bereichen Klimawandel, Energie und Mobilität durchzuführen. Die vorgenommenen Energie- und Klimaschutzaktivitäten werden regelmässig mit Hilfe eines europäischen Programmes, dem European Energy Award, überprüft und bewertet.

Das eea-Programm, das seit mehr als 20 Jahren in rund zehn europäischen Ländern zur Anwendung kommt, umfasst einen Katalog von 79 Einzelmaßnahmen, in welchen die Gemeinden in den Bereichen Klimawandel, Energie und Mobilität aktiv werden können. Das ausgearbeitete Programm wurde an die nationalen Gegebenheiten angepasst. Ist einer der Aktionsvorschläge für die Gemeinde nicht durchführbar, so wird dieser Punkt bei der Auswertung nicht berücksichtigt.

Die Maßnahmen betreffen hauptsächlich folgende 6 Kategorien :

  • Raumplanung und Konstruktionen
  • Kommunale Bauten und Anlagen
  • Ver- und Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation und Kooperation

Kommunales Klimateam

Verantwortlich für die Umsetzung der oben erwähnten Maßnahmen ist ein kommunales Klimateam, welches die Gemeinde einsetzen muss. Dieses setzt sich zusammen aus einem Klimaberater, Vertretern aus der Politik, der Verwaltung, aus kommunalen Kommissionen, Experten, Unternehmensverantwortlichen und interessierten Bürgern. Das Klimateam macht eine Bestandsaufnahme und erstellt ein Aktionsprogramm für die Gemeinde. Die Führung des Klimateams obliegt dem Klimaberater. Beim Klimaberater kann es sich um einen externen oder internen Mitarbeiter handeln. Es besteht die Möglichkeit, dass mehrere Gemeinden einen Klimaberater gemeinsam einstellen.

Klimateam der Stadt Remich:

  • Bruno Barboni
  • Robert Braquet
  • Martin Dritter
  • Daniel Frères
  • Jean-Paul Kieffer
  • Guy Mathay
  • Jean-Paul Meyers
  • Jacques Sitz (Klimaschöffe)
  • Laurent Thiel
  • Jean-Paul Wiltz

Das Klimateam der Stadt Remich ist weiterhin auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Melden Sie sich unter info@remich.lu .

Finanzielle Unterstützung der Gemeinden

Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch den Staat wie folgt mit Mitteln aus dem Umweltfonds unterstützt:

  • Die Kosten für den Klimaberater werden zum Teil übernommen (25 – 50 Tage pro Jahr, je nach Einwohnerzahl der Gemeinde).
  • Eine fixe jährliche Unterstützung von 10.000 € als Beteiligung an den Funktionskosten zur Umsetzung der Massnahmen.

Eine variable jährliche Unterstützung, welche abhängig ist vom Grad der Umsetzung der eea-Maßnahmen. Für eine 40% Zielerreichung werden 15 € pro Einwohner bis zum 31.12.2015, 10 € von 2016 bis 2018 und 5 € für 2019 und 2020 ausbezahlt. Für eine 50% Zielerreichung betragen die Sätze 25, 20 und 15 € pro Einwohner. Für eine 75% Zielerreichung sind die Sätze 35, 30 und 25 € pro Einwohner. Ab dem zweiten Jahr sind 30% der jährlich variablen Zuwendungen abhängig von den messbaren Resultaten bei der Reduktion von Treibhausgasen. Für 20% der Subventionen werden die Resultate im Bereich der gemeindeeigenen Infrastrukturen berücksichtigt und für 10% diejenigen im Bereich der Haushalte. Die anderen 70% hängen vom Grad der Umsetzung der eea-Maßnahmen ab.

Klimapakt-Zertifizierung der Stadt Remich

(von links nach rechts: Minister Serge Wilmes, Schöffin Rita Wallerich, Klimateam-Mitglied Martin Dritter)

Am 07.06.2024 anlässlich des 12. Klimapakttages in der Handwerkerkammer wurde der Stadt Remich in Anwesenheit der Minister Serge Wilmes sowie Lex Delles die Auszeichnung für die Zertifizierungsstufe von 50% überreicht.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung im Bereich „Kommunikation und Kooperation“, in dem wir 63,2 % der Punkte des Maßnahmenkatalogs erreicht haben. Dies zeigt, dass unser Engagement im Klimapakt Früchte trägt.

Mehr Informationen unter: Klimapakttag

OekoTopten

OekoTopten.lu ist ein auf den Luxemburger Markt abgestimmter Online-Ratgeber, der Informationen und Tipps zum Energie- und Ressourcensparen bietet.

Verbraucher:innen können Elektrogeräte und -fahrzeuge, Smartphones, Heizsysteme und andere Produkte per Klick nach Kriterien wie Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch und Reparierbarkeit aufrufen und vergleichen.

Das Oekozenter Pafendall betreut das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Mouvement Ecologique. Unterstützt wird es durch das Umweltministerium und das Netzwerk Topten International Group.

(Quelle: OekoTopten.lu)

Solarkataster

Im Rahmen ihrer Energiepolitik hat die Stadt Remich ein Solarkataster erstellt, welches sie unter folgendem Link einsehen können: www.cadastresolaire.remich.lu .

Sinn und Zweck des Solarkatasters ist es, Informationen über das Energiepotenzial (Sonnenenergie, Photovoltaik, thermische Energie) zu liefern. Mithilfe des Solarkatasters wurde ein Grundkonzept bestimmt inwiefern eine Solaranlage auf einem bestimmten Dachtypus die gewünschten Resultate erbringt, dies u.a. unter Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung, der Dachneigung, der Sonnenorientierung, der Dachfläche (ohne Luken und Schornsteine …) oder aber auch der direkten benachbarten Elemente, die die Sonneneinstrahlung eventuell beeinträchtigen durch etwaige Schattenprojektionen auf die besagten Dachflächen.

Mithilfe des Solarkatasters versucht die Stadt Remich ihre Bürger zu sensibilisieren und zu informieren über mögliche Solaranlagen auf Privatdächern, die es ihnen einerseits ermöglichen die Energiekosten zu senken und andererseits einen Beitrag zur dauerhaften Entwicklung durch die Nutzung erneuerbarer Energien zu leisten.

Weitere Informationen und Ratschläge diesbezüglich sowie die Energie im Allgemeinen betreffend, werden den interessierten Bürgern auf Anfrage und nach Terminabsprache unter der gratis Hotline 8002 11 90 (im Rahmen des myenergy-infopoint/Stadt Remich) erteilt.

Umweltberater

Am 31. Juli 2021 ist das Gesetz zum Naturpakt beschlossen worden. Mit diesem sollen die Gemeinden durch Anreize bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen unterstützt und ihrer wichtigen Rolle Rechnung getragen werden. Für das Erreichen der Vorgaben wird den Gemeinden ein Naturpaktberater zur Seite gestellt, der sie bei den Vorhaben unterstützt.

Der Umweltberater fungiert als Ansprechpartner für naturschutzrelevante Themen. Er bietet Informationen und Beratung zu natur- und wasserschutztechnischen Themen an.

Bei Fragen zu Artenschutz, zu der natürlicher Gestaltung eines Grundstücks, zur Landwirtschaft, Biodiversitätsprogrammen und ähnlichem kann der Umweltberater beratend einwirken und auch Projekte unterstützen.

Beim Naturpakt gibt es ein mehrstufiges Zertifizierungsmodell. Je nach erreichter Stufe (Basis, Bronze, Silber oder Gold) gibt es für die Gemeinden Subventionen, die sie für ihre Leistungen erhalten.

Der Naturpakt verfolgt nachstehende Ziele:

  • Schutz und Erhaltung der Natur und der natürlichen Ressourcen im Allgemeinen
  • Kampf gegen den Rückgang der biologischen Vielfalt und Wiederherstellung von Biotopen und Lebensräumen
  • Wiederherstellung der ökologischen Konnektivität
  • Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen gegenüber verschiedenen Störfaktoren
  • Wiederherstellung von Ökosystemdienstleistungen

Weitere Infos zum Naturpakt: pactenature.lu

Beratende Kommissionen

In folgenden Bereichen wurden beratende Kommissionen gebildet:

  • Interkulturelles Zusammenleben
  • Schulwesen
  • Umwelt
  • Jugend
  • Bauwesen

Die Rolle des Gemeindekommissionen besteht darin die Kommunalpolitiker objektiv und effektiv zu beraten. Der Gemeinderat, der Schöffenrat oder der Bürgermeister beauftragen die Kommissionen bestimmte Angelegenheiten betreffend ihren jeweiligen Kompetenzbereich zu prüfen.

Unter Vorbehalt der vorherigen Genehmigung des Schöffenrates können die Kommissionen verschiedene Veranstaltungen organisieren.